In einer interdisziplinären Arbeitsgruppen, die im Rahmen des Vereins für Humanistische tagten, wurden Konzepte für die Behandlung von bestimmten Indikationen entwickelt:
Die Ergebnisse dieser Arbeiten sind teilweise in wissenschaftlichen Veröffentlichungen aber auch in Zeitschriften für Betroffene (Signal - Leben mit Krebs, Paraplegiker, Herzhilfe aktuell usw.) publiziert worden.
Die Entwicklung von Konzepten für eine Kursleiterausbildung im Bereich Progressive Muskelenstpannung zielt auf Personen, die im Gesundheitsbereich, beispielsweise innerhalb von Firmen aber auch für Arztpraxen, Krankenkassen, Volkshochschulen und Sportstudios tätig sein wollen. Neben der Schulung der Vermittlung von Übungstechniken aus der Progressiven Muskelenstspannung sollten vor allem auch Kenntnisse im Bereich Kommunikation innerhalb von Gruppen, Gruppenfindungsprozesse, Gruppeninteraktion bei Konflikten vermittelt werden. Beispiele von konflikthaften Situationen, die teilweise aus dem Teilnehmerkreis kommen, teilweise im Kurs vorgegeben werden, sollen in Kleingruppen bearbeitet werden. Die so entstandenen Lösungsstrategien werden dann der Großgruppe vorgestellt und nochmals diskutiert. Auf diese Weise sollen den zukünftigen Kursleitern neben der inhaltlichen Qualifikation auch Möglichkeiten zur Interaktion bei Konflikten an die Hand gegeben werden, welche sie dan auf dem Boden der zusätzlich vermittelten theoretischen Kenntnisse in diesem Bereich auf die jeweilige Situation hin modifizieren und einsetzen können. Auch die Anwendung eines Interventionsschemas bei emotionalen Krisen ist ein wichtiger Bestandteil unseres Ausbildungskonzeptes.